Schüler:innen des Akademisches Gymnasiums Linz hören Zeitzeugin Anna Hackl

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die 4. Klassen des Akademischen Gymnasium am 13. April 2026 den Vortrag der Mühlviertler Zeitzeugin Anna Hackl, die im Rahmen eines Zeitzueug:innengesprächs über die schreckliche „Mühlviertler Hasenjagd“ vor interessierten Schüler:innen an der Arbeiterkammer OÖ referierte und die Erinnerungen an die Erlebnisse eindringlich schilderte. Während diese im Raum Mauthausen und Schwertberg während des 2. Weltkrieges stattfanden,
setzte sich Hackls Mutter unter Einsatz ihres eigenen Lebens für den Schutz von geflüchteten sowjetischen Häftlingen ein, die am elterlichen Hof Unterschlupf fanden und so die Verfolgung durch das NS-Regime überlebten.
Das Verhalten macht die Geschichte der Familie Langthaler und der geretteten Männer zu einem eindrucksvollen Beispiel für Zivilcourage und Menschlichkeit, was die zentralen Beweggründe für Frau Hackl ihr gesamtes Leben waren, über diese Erfahrungen nicht nur zu sprechen, sondern junge Menschen daran zu ermutigen, sich in unserer Gesellschaft für das Wohl aller einzusetzen.

Interschulendebatte SJ 2025/26

Es war uns wieder einmal ein großes Vergnügen, Linzer Schulen zur Abhaltung einer freundschaftlichen Interschulendebatte in unserem Festsaal einladen zu dürfen.
Neben den „alten Bekannten“ aus dem BORG Linz und dem Kollegium Aloisianum (mit Prof. Christian Derntl) freute es uns außerordentlich, auch ein Team aus dem Georg-von-Peuerbach-Gymnasium (mit Prof. David Haböck) alsnewcomer bei uns zu begrüßen.
Unser Team, vertreten durch Julian (2m), Maja (3m), Valentin (5a), Julian (5a), Maja (6a), Paul (7a) und Magnus(8a) schlug sich in der ersten Runde tapfer gegen das Team aus dem Aloisianum und musste in der schwierigen ethischen Frage, ob die menschliche Vorrangstellung gegenüber den Tieren moralisch gerechtfertigt sei, die Proposition übernehmen, und fanden hierfür kluge Argumente: Die Menschheit sei ja überhaupt allein nur in der Lage, über das Miteinander der und den inhärenten Wert von Lebewesen philosophisch zu reflektieren und neben seine Vorrechte auch entsprechende Pflichten gegenüber der Tierwelt zu stellen; zudem sei der Mensch durch seine einzigartige Fähigkeit, in hohem Maße komplex, langfristig und problemlösungsorient zu denken, dazu prädestiniert, für die Lebewesen der Erde eine Art Führungsrolle hin zu einer für alle möglichst günstigen Zukunft zu übernehmen. Leider haben weder die Proposition noch die Opposition Gebrauch von utilitaristischen Überlegungen (Freud- und Leidfähigkeit von Lebewesen) gemacht, welche die modernen tierethischen Kontroversen dominieren.
In der Frage aber, ob SchülerInnen mehr demokratisches Mitbestimmungsrecht bei Lehrplänen haben sollten, nahmen sie in der dritten Runde gegen das BORG Linz die Opposition ein. Es wurde angezweifelt, ob man SchülerInnen eine derartige Verantwortung sinnvollerweise überhaupt zumuten solle, wenn doch einschlägige ExpertInnen sich der Lehrpläne annähmen; außerdem sei durch Schultypen, Schulzweige und Wahlpflichtfächer bereits eine breite Wahlmöglichkeit vorhanden; schließlich hätten SchülerInnen mithilfe ihrer politischen Vertretung (Klassen- und Schulsprecher) durchaus die Möglichkeit, auf das Curriculum ihres Standorts einzuwirken.
Die anderen zwei Debatten wurden darüber geführt, ob social media für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren verboten gehört, und, ob angesichts der Umwelt- und Klimakrise eine verstärkte Erforschung der Weltmeere gegenüber der Weltraumforschung zu bevorzugen sei.
Die Zeit zwischen den Debatten wurde durch wunderbare Beiträge musikalischer und rhetorischer Natur von unseren Schülerinnen Lydia (7a) sowie Selma (8a) und Jessica W. (8a).
Wir gratulieren dem Aloisianum als wiederholtem Sieger der Interschulendebatte, nicht weniger aber auch den erstmaligen Teilnehmern vom Peuerbach-Gymnasium, die mit ihren souveränen Leistungen den zweiten Platz erlangten, und freuen uns auf das nächste Treffen!




Schach-Bezirksmeisterschaft

„Wir gratulieren Marco (3m), Florian (4m), Konstantin (4m) und Paul (4m) für ihre fantastische Teamleistung bei der Schach-Bezirksmeisterschaft, wo sie gegen etliche Linzer Schulen den großartigen 4. Platz für das Akadgym errangen!
Wir wünschen ihnen viel Glück bei der Landesmeisterschaft am 14.4., für die sie sich mit ihrem starken Schachspiel qualifiziert haben!“



Rom-Reise der 6. Klassen

Die Schülerinnen und Schüler der 6A und 6M verbrachten die Tage vor den Osterferien in Rom. Hier entdeckten sie an allen Ecken und Enden die Zeugnissen großer europäischer Geschichte und konnten die italienische Metropole bei frühlingshaftem Wetter genießen. Hier einige unserer Besichtigungsziele: Forum Romanum, Kolosseum, Palatin, Petersdom, Kapitolinische Museen, Vatikanische Museen, Pantheon, Fontana di Trevi, Katakomben des Hl. Sebastian u.v.m.










Europaquiz-Landesbewerb

Der diesjährige Europaquiz-Landesbewerb war auch in diesem Jahr ein Highlight und ein Beweis für das große Europainteresse vieler Schüler:innen. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld aus AHS, BHS und Berufsschulen lieferten sich die Jugendlichen spannende Duelle um den begehrten Titel. Besonders stolz sind wir auf unsere eigenen Teilnehmer, von denen Adel Music mit einer herausregenden Leistung den Titel in der Wertung AHS Oberstufe errang. MeinBezirk berichtet ausführlich über den Quiz-Tag im ORF Landesstudio:https://www.meinbezirk.at/linz/c-lokales/warum-oberoesterreichs-schueler-echte-europa-champions-sind_a8526295
Fotocredit: Europaquiz 2026




„Gehen Sie ins Gym?“ – Theaterbesuch mit ehrlichem Echo

Die 4., 5. und 6. Klassen erlebten kürzlich das Solo-Theaterstück „Le bal des animaux périphériques“ der österreichischen Schauspielerin Teresa König, die seit 15 Jahren in Nantes (Westfrankreich) lebt und arbeitet.
Die Aufführung fand in unserem Festsaal in der Schule statt – und verwandelte diesen für einen Vormittag in eine kleine Theaterbühne.
Die Idee zum Stück entstand während einer dreiwöchigen Wanderung rund um Nantes. Im Mittelpunkt stehen Tiere, die durch den Ausbau von Straßen ihren Lebensraum verlieren – ein Thema, das Teresa König auf kreative Weise auf die Bühne bringt.
Allein auf der Bühne schlüpft sie in verschiedene Rollen und verbindet Schauspiel mit Gesang. Dabei liebt es Teresa König, Theater ohne „vierte Wand“ zu gestalten: Sie durchbricht bewusst die unsichtbare Trennung zwischen Bühne und Publikum, tritt direkt mit den Zuschauerinnen und Zuschauern in Kontakt und spricht sie aktiv an. Ursprünglich als Mitspieltheater für Kinder gedacht, traf die Aufführung bei unseren Schülerinnen und Schülern auf gemischte Reaktionen.
Für viele war das Stück ungewohnt – stellenweise wirkte es auf die Schüler auch etwas befremdlich oder komisch. Dennoch gelang es Teresa König, die Aufmerksamkeit zu halten und Neugier zu wecken.
Eine ehrliche Rückmeldung kam von Tara aus der 4A:
„Ich habe gelacht, weil sie sich getraut hat das zu machen.“
Gerade dieses spontane Lachen zeigte, wie die Aufführung wahrgenommen wurde – irgendwo zwischen Staunen, Humor und Verwunderung.
Im anschließenden Gespräch stellten die Schülerinnen und Schüler interessante Fragen – darunter auch eine, die besonders hängen blieb: „Gehen Sie ins Gym?“
Diese Frage kam nicht von ungefähr: Die Schauspielerin zeigte auf der Bühne großen körperlichen Einsatz, bewegte sich intensiv, wechselte dynamisch zwischen Rollen und setzte ihren Körper als zentrales Ausdrucksmittel ein. Für viele war das beeindruckend – und führte ganz direkt zu dieser überraschend alltäglichen, aber ehrlichen Frage.
Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch mehr über das Leben als Künstlerin in Frankreich: Wer 43 Aufführungen pro Jahr spielt, erhält im darauffolgenden Jahr ein gesichertes Einkommen – vorausgesetzt, diese Zahl wird erneut erreicht.
Besonders spannend war auch ihre persönliche Geschichte: Durch das Leben in Frankreich und das Sprechen der Sprache hat sie gelernt, offener zu werden. Eine neue Sprache eröffnet nicht nur berufliche Möglichkeiten, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen und den Blick auf andere Kulturen.
„Wenn es einen Ort gibt, an dem alles möglich ist, dann ist es das Theater.“
– Christophe Huysman
„Kunst ist alles, was es dir ermöglicht, zu entfliehen.“
– Andy Warhol
Ein Theaterbesuch, der vielleicht nicht alle gleichermaßen begeistert hat – aber auf jeden Fall zum Nachdenken, Nachfragen und Diskutieren angeregt hat.





DELF-Prüfungen im Festsaal

DELF-Prüfungen im Festsaal:
Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Oberösterreich zu Gast
Kürzlich fand an unserer Schule wieder die DELF-B1-Prüfung statt. Insgesamt stellten 46 Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberösterreich dabei ihre Französischkenntnisse unter Beweis. Das elegante Ambiente unseres Festsaales bot dafür den passenden und würdigen Rahmen.
Nach der schriftlichen Prüfung war die Erleichterung bei vielen Kandidatinnen und Kandidaten deutlich spürbar. Besonders erfreulich war auch, dass einige ehemalige Schülerinnen und Schüler gerne an ihre Schule zurückkehrten, um hier ihre DELF-Prüfung abzulegen.
Auch während der mündlichen Prüfungen mit Native Speakern herrschte eine angenehme und konzentrierte Atmosphäre in unseren Räumlichkeiten. Die Kandidatinnen und Kandidaten konnten ihr sprachliches Können in Gesprächen unter Beweis stellen und wertvolle Prüfungserfahrung sammeln.
Zwei Schülerinnen traten außerdem zur anspruchsvolleren DELF-B2-Prüfung bei den Kreuzschwestern in Linz an und stellten dort ihre fortgeschrittenen Französischkenntnisse unter Beweis.
Die DELF-Prüfungen sind eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Matura. Das Zertifikat ist international anerkannt und lebenslang gültig. Für viele Studiengänge in französischsprachigen Ländern gilt bereits das Niveau B1 als ausreichender Nachweis der Sprachkenntnisse. Strebt man eine internationale Karriere an dient das DELF-Diplom als Vergleichskriterium für Sprachkenntnisse in Französisch.




Sprachliches Talent unter Beweis gestellt: Erfolge beim Fremdsprachenwettbewerb

Am 26. Februar 2026 nahmen drei Schülerinnen unserer Schule am Fremdsprachenwettbewerb am WIFI Oberösterreich teil und stellten dort ihr sprachliches Können unter Beweis.
Im Bewerb Französisch zeigte Sophia Aguir (7A) großen Mut: Obwohl sie erst im 3. Lernjahr Französisch ist, stellte sie sich der Herausforderung und nahm erfolgreich am Wettbewerb teil.
Auch im Bewerb Englisch war unsere Schule vertreten. Lmar Hamidi (7B) überzeugte mit hervorragenden Sprachkenntnissen und schaffte es mit seinem perfekten Englisch bis ins Semi-Finale.
Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für Karolina Eftimova (6A) im Switch-Bewerb Englisch–Französisch, bei dem zwischen zwei Sprachen flexibel gewechselt werden muss. Karolina erreichte nicht nur das Finale, sondern ging schließlich auch als Gewinnerin des Bewerbs hervor.
Im entscheidenden Rollenspiel zum Thema „Digital Nomads“ übernahm Karolina die vermittelnde Rolle zwischen zwei gegensätzlichen Positionen. Dabei beeindruckte sie die Jury vor allem durch ihre Fähigkeit, souverän zwischen Französisch und Englisch zu wechseln („switchen“) und argumentativ überzeugend zu moderieren.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihrem Engagement und ihren großartigen Leistungen und sind sehr stolz auf diesen Erfolg!






Filmauswahlseminar für das Filmring-Programm 2026/27

Von 25.2. bis 27.2. kam im Moviemento Linz der Filmring der Jugend zusammen, um eine Programmauswahl für die nächste Filmring-Saison zu treffen. Dabei wurden zehn ausgewählte internationale Filme angesehen und diskutiert. Anschließend wurde gewählt und jeder durfte für seine sechs Favoriten stimmen – so kam es zu einer Auswahl von sechs hochkarätigen Filmen, die nächstes Schuljahr im City Kino Linz gezeigt werden. Infos dazu folgen am Schulanfang.
Vielen Dank an Anna Krassay und Viktoria Simic aus der 7a, die teilgenommen und mit ihren Stimmen die Auswahl mitgestaltet haben. Die Highlights des nächsten Programms sind:
- September 5:
Die deutsche Produktion handelt von dem Münchner Olympia-Attentat mit der Geiselnahme und Ermordung von Mitgliedern der israelischen Mannschaft durch die palästinensische Terrororganisation Schwarzer September bei den Olympischen Sommerspielen 1972. Die Geschichte wird aus der Perspektive einer Gruppe US-amerikanischer Sportjournalisten, die vor Ort waren, erzählt. September 5 spricht dabei Themen wie Medienethik, die Verantwortung der Medien für die von ihnen verbreiteten Bilder und den Respekt vor den Opfern an. Der Film stellt Fragen nach der Ethik der medialen Berichterstattung und wie sich mit diesen unter dem Hochdruck der Livesituation umgehen lässt.
Ein intensives und bewegendes Filmerlebnis, das leider nach wie vor politisch aktuell ist.
- Für immer hier: Das Drama stellt die brasilianische Politikergattin Eunice Paiva in den Mittelpunkt, die sich während der Militärdiktatur auf die Suche nach ihrem 1971 verschwundenen Ehemann Rubens begibt. Ebenfalls auf wahren Begebenheiten basierend, besticht der Film durch authentische Ausstattung und tolle schauspielerische Leistungen.
Tanz der Zilien

Am 28.1. waren wir im Zirkus des Wissens, um uns die Performance „Tanz der Zilien“ anzusehen. Sie verbindet interessante wissenschaftliche Fakten, Tanz, Musik und eine tolle Bühnengestaltung. Zilien sind Härchen, die auf Mikroorganismen, aber auch in unserem Körper vorkommen. In der Lunge zum Beispiel sorgen sie dafür, dass Schadstoffe wieder „hinausgetragen“ werden. Die Bewegung dieser Zilien wurde von Tänzerinnen und Tänzern nachgestellt und mit passender Musik untermalt. Besonders interessant ist auch, dass die Erzählerin und die Regisseurin Linas Tante bzw. Mutter sind 😊
Stimmen zum Stück:
„Die Tänze waren modern und sehr schön und gut choreografiert.“
„Die Musik, die Erzählerin und die Tänzerinnen und Tänzer haben perfekt harmoniert.“
„Die Kulisse war sehr schön und mit den Videos der verschiedenen Organismen mit ihren Zilien sehr interessant. Auch ein Spiegel sorgte für besondere Effekte.“



