Leben heißt, aktiv zu sein.

Das Leben an unserer Schule ist geprägt von vielfältigen Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler. Sie engagieren sich in den unterschiedlichsten Fächern und Bereichen, beweisen Eigeninitiative und Kreativität und zeigen, wie sie konsequent und zielgerichtet arbeiten. Die folgende Übersicht gibt Auskunft über die vielfältigen Projekte und darüber, wie klasse unsere Klassen sind.

  • Linzer 3-Brückenlauf

    Linzer 3-Brückenlauf: Gemeinsam über drei Brücken

    Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung nahm unsere Schule am Linzer Brückenlauf teil. Insgesamt hatten sich 38 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrpersonen angemeldet und gingen hochmotiviert an den Start.

    Gemeinsam wurden die Neue Eisenbahnbrücke, die Voestbrücke und die Nibelungenbrücke bewältigt. Entlang der schönen Linzer Donaulände zeigten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer großen Einsatz, Teamgeist und sportliche Ausdauer. Nach dem Lauf war die Freude über die tollen Leistungen deutlich spürbar. Wir gratulieren allen Läuferinnen und Läufern herzlich und freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Laufveranstaltung!

  • Besuch des Landesrechnungshof-Direktors am Akademischen Gymnasium

    Zuletzt stattete der Direktor Mag. Rudolf Hoscher des Landesrechnungshofes unserer Schule einen Besuch ab, im Rahmen dessen er in einer anschaulichen Präsentation die Prüfung staatlicher Finanzen erläutert hat. Außerdem durften die Schüler:innen Fragen stellen und erhielten insgesamt tiefergehende Einblicke in den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Diese Erfahrung aus der Praxis im Rahmen von „Finanzbildung und Demokratie“ bot eine ideale Ergänzung zum Unterricht und förderte das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.

  • Schüler:innen des Akademisches Gymnasiums Linz hören Zeitzeugin Anna Hackl

    Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die 4. Klassen des Akademischen Gymnasium am 13. April 2026 den Vortrag der Mühlviertler Zeitzeugin Anna Hackl, die im Rahmen eines Zeitzueug:innengesprächs über die schreckliche „Mühlviertler Hasenjagd“ vor interessierten Schüler:innen an der Arbeiterkammer OÖ referierte und die Erinnerungen an die Erlebnisse eindringlich schilderte. Während diese im Raum Mauthausen und Schwertberg während des 2. Weltkrieges stattfanden,

    setzte sich Hackls Mutter unter Einsatz ihres eigenen Lebens für den Schutz von geflüchteten sowjetischen Häftlingen ein, die am elterlichen Hof Unterschlupf fanden und so die Verfolgung durch das NS-Regime überlebten.

    Das Verhalten macht die Geschichte der Familie Langthaler und der geretteten Männer zu einem eindrucksvollen Beispiel für Zivilcourage und Menschlichkeit, was die zentralen Beweggründe für Frau Hackl ihr gesamtes Leben waren, über diese Erfahrungen nicht nur zu sprechen, sondern junge Menschen daran zu ermutigen, sich in unserer Gesellschaft für das Wohl aller einzusetzen.  

  • Interschulendebatte SJ 2025/26

    Es war uns wieder einmal ein großes Vergnügen, Linzer Schulen zur Abhaltung einer freundschaftlichen Interschulendebatte in unserem Festsaal einladen zu dürfen.

    Neben den „alten Bekannten“ aus dem BORG Linz und dem Kollegium Aloisianum (mit Prof. Christian Derntl) freute es uns außerordentlich, auch ein Team aus dem Georg-von-Peuerbach-Gymnasium (mit Prof. David Haböck) alsnewcomer bei uns zu begrüßen.

    Unser Team, vertreten durch Julian (2m), Maja (3m), Valentin (5a), Julian (5a), Maja (6a), Paul (7a) und Magnus(8a) schlug sich in der ersten Runde tapfer gegen das Team aus dem Aloisianum und musste in der schwierigen ethischen Frage, ob die menschliche Vorrangstellung gegenüber den Tieren moralisch gerechtfertigt sei, die Proposition übernehmen, und fanden hierfür kluge Argumente: Die Menschheit sei ja überhaupt allein nur in der Lage, über das Miteinander der und den inhärenten Wert von Lebewesen philosophisch zu reflektieren und neben seine Vorrechte auch entsprechende Pflichten gegenüber der Tierwelt zu stellen; zudem sei der Mensch durch seine einzigartige Fähigkeit, in hohem Maße komplex, langfristig und problemlösungsorient zu denken, dazu prädestiniert,  für die Lebewesen der Erde eine Art Führungsrolle hin zu einer für alle möglichst günstigen Zukunft zu übernehmen. Leider haben weder die Proposition noch die Opposition Gebrauch von utilitaristischen Überlegungen (Freud- und Leidfähigkeit von Lebewesen) gemacht, welche die modernen tierethischen Kontroversen dominieren.

    In der Frage aber, ob SchülerInnen mehr demokratisches Mitbestimmungsrecht bei Lehrplänen haben sollten, nahmen sie in der dritten Runde gegen das BORG Linz die Opposition ein. Es wurde angezweifelt, ob man SchülerInnen eine derartige Verantwortung sinnvollerweise überhaupt zumuten solle, wenn doch einschlägige ExpertInnen sich der Lehrpläne annähmen; außerdem sei durch Schultypen, Schulzweige und Wahlpflichtfächer bereits eine breite Wahlmöglichkeit vorhanden; schließlich hätten SchülerInnen mithilfe ihrer politischen Vertretung (Klassen- und Schulsprecher) durchaus die Möglichkeit, auf das Curriculum ihres Standorts einzuwirken.

    Die anderen zwei Debatten wurden darüber geführt, ob social media für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren verboten gehört, und, ob angesichts der Umwelt- und Klimakrise eine verstärkte Erforschung der Weltmeere gegenüber der Weltraumforschung zu bevorzugen sei.

    Die Zeit zwischen den Debatten wurde durch wunderbare Beiträge musikalischer und rhetorischer Natur von unseren Schülerinnen Lydia (7a) sowie Selma (8a) und Jessica W. (8a).

    Wir gratulieren dem Aloisianum als wiederholtem Sieger der Interschulendebatte, nicht weniger aber auch den erstmaligen Teilnehmern vom Peuerbach-Gymnasium, die mit ihren souveränen Leistungen den zweiten Platz erlangten, und freuen uns auf das nächste Treffen!